Fettsotffwechsel und Bluthochdruck

Fettstoffwechselstörungen

Aus Fetten bezieht unser Körper hochwertige Energie und Wärme. Aber Fette sind auch Bausteine für Zellmembranen und Vorstufe für Hormone und andere bioaktive Substanzen.

Um sich die Fette nutzbar machen zu können, laufen im Körper komplizierte Stoffwechselprozesse ab.
Fettverdauung und Transport der Fettbestandteile stellen wesentliche Aspekte dar.

So sind an der Fettverstoffwechselung Organe wie Leber / Galle, Bauchspeicheldrüse, die Lymphe, der Dünndarm usw. beteiligt.

Bei den bekannten Fettstoffwechselstörungen handelt es sich teils um genetisch bedingte Defekte, viel häufiger sind sie auf Ernährungsfehler zurück zu führen.

Risikofaktoren für die Entwicklung einer Fettstoffwechselstörung sind

  • Übergewicht und Adipositas
  • Diabetes Typ 2
  • Bewegungsarmut

Einige Fettstoffwechselstörungen sind ohne individuell optimierte Ernährung nicht angemessen zu behandeln.

Bei anderen spielt die Ernährungstherapie eine wesentliche Rolle und hilft, die Dosis der Medikation zu verringern.

Damit die Ernährungsumstellung hilft , muss die jeweilige Störung exakt dia­gnostiziert werden.
Die ernährungstherapeutische Behandlung richtet sich nach der Diagnose, die Ihr Arzt gestellt hat.
Denn eine pauschal fettarme Kost ist nicht der zielführende Weg!

In der Beratung erhalten Sie umfassende Betreuung bei allen Fettstoffwechselstörungen wie z.B.

  • Erhöhter LDL Cholesterinspiegel
  • Hypertriglyceridämie
  • Chylomikronämie
  • Kombinierte Hyperlipidämie

Hypertonie (erhöhter Blutdruck)

Vermutlich hat jeder schon einmal direkt oder indirekt von seinem Blutdruck gesprochen („bin auf 180 gewesen“).

Wie funktioniert aber die Sache mit dem Blutdruck und warum ist ein dauerhaft erhöhter Wert so problematisch?

Unser Herz spielt dabei wichtige Rolle in diesem Zusammenhang.

Wussten Sie, dass die Länge aller Blutgefäße im menschlichen Körper ca. 100.000 km beträgt? Das Herz ungefähr 5-6 Liter Blut pro Minute durch den Kreislauf pumpt, also etwa 8000 Liter Blut am Tag?

Dabei wird das Blut in die Schlagadern (Arterien) gepumpt und der Körper mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Bei diesem Vorgang setzen die Arterien dem hinein strömenden Blut einen Widerstand entgegen. Die Pumparbeit des Herzens und der Gefäßwiderstand zusammen bewirken den Blutdruck.
Man unterscheidet:

  • Systolischer Blutdruck:
    Das Herz (linke Herzkammer) zieht sich zusammen, Blut wird in die Arterien gepumpt
  • Diastolischer Blutdruck:
    Der Herzmuskel entspannt sich: die Herzkammern füllen sich mit Blut.

Wie wird der Blutdruckwert beurteilt?

Bei der Festlegung der Schwellenwerte für Bluthochdruck handelt es sich nicht um starre Grenzwerte, sondern um flexible Richtwerte, da das gesamte Risiko des Patienten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen betrachtet werden muss und nicht nur die Höhe des Blutdrucks.

Die Klassifikation des Bluthochdrucks ist den aktuellen Leitlinien für das Management der arteriellen Hypertonie von 2013 entnommen (unverändert gegenüber den letzten Leitlinien) DHL (2013), Leitlinien für das Management der arteriellen Hypertonie

Definition und Klassifikation von Blutdruckbereichen

Kategorie
Blutdruckwerte
systolisch in mmHG
Blutdruckwerte
diastolisch in mmHG
Optimal
< 120
< 80
Normal
120-129
80-84
Hoch-Normal
130 – 139
85 – 89
Leichte Hypertonie (Grad 1)
140 – 159
90 – 99
Mittelschwere Hypertonie (Grad 2)
160 – 179
100 – 109
Schwere Hypertonie (Grad 3)
≥ 180
≥ 110
Isolierte systolische Hypertonie
≥ 140
< 90

Daneben gibt es noch einige Sonderformen der Hypertonie, z.B. nächtliche Hypertonie, maskierte Hypertonie u.a.

Wie kommt es zu Bluthochdruck?

Zu 90 Prozent kann bei sog. Hypertonikern keine organische Ursache für den hohen Blutdruck gefunden werden. Damit liegt eine „primäre“ Hypertonie vor.

Bestimmte Faktoren begünstigen aber das Auftreten eines hohen Blutdrucks. Dazu zählen

  • Übergewicht und Adipositas
  • übermäßiger Kochsalzverzehr
  • erhöhter Alkoholkonsum
  • Bewegungsmangel
  • Nikotin
  • chronischer Stress

Diese Faktoren wirken auslösend, verstärkend und erhalten den erhöhten Blutdruck aufrecht.

Wie bemerke ich, dass ich erhöhten Blutdruck habe?

Oft (leider) gar nicht. Oder erst sehr spät, wenn z.B. folgende Symptome auftreten (können).

  • Druckgefühl und Schmerzen im Kopf,
  • Müdigkeit und Leistungsminderung,
  • Schwindel und
  • bei länger bestehender Druckerhöhung Schmerzen in der Herzgegend und Atemnot bei Belastung.

Ein erhöhter Blutdruck ist lebensverkürzend!

Er schädigt in erster Linie die Gefäßwände. Durch ständig erhöhten Druck verdicken und verhärten sich die Gefäßwände.

Kommen noch weitere Probleme , wie z.B. erhöhte Cholesterinwerte hinzu, verengen sich die Arterien (Arteriosklerose) und – sie werden zunehmen „steifer“, sind also nicht mehr elastisch und können auf unterschiedliche Anforderungen des Blutflusses angepasst reagieren. Ein Verlust an Elastizität erhöht den diastolischen Blutdruck, also den unteren kleineren Wert. Wenn Gefäße enger werden, muss unser Herz gegen einen größeren Widerstand anpumpen, der drückt sich im Anstieg des systolischen Wertes aus.

Die Folgen sind leider

  • Schlaganfall
  • Herzinfarkt und Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Nierenversagen und
  • Augenschäden

Wir ahnen es: Ein gesunder Blutdruck hat viel mit Lebensstilfaktoren zu tun.
Also Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung

Erhöhten Bludruck senken ohne Medikamente? Das wünschen sich zunehmend mehr Patienten. Geht das?
Die Antwort ist einfach: Ja, das geht.

Verschiedene Studien haben es gezeigt.
Veränderungen im Bereich von Essen und Trinken, der körperlichen Aktivität und eine gute Stressverarbeitung sind in der Lage den Blutdruck effektiver zu senken, als ein Medikament.
In den meisten Fällen lassen sich die Werte auf natürliche Weise senken.
Manche Menschen benötigen dann gar keine Blutdrucksenker mehr andere können die Dosis verringern.

Wichtig ist allerdings: ohne ärztliche Rücksprache ändern Sie bitte weder die Dosis, noch setzen Sie Ihre Medikamente ab.
Gerne arbeite ich mit Ihrem betreuenden Arzt zusammen.

In meiner Praxis erhalten Sie adäquate Unterstützung,

Logo Deutsche Hochdruckliga e.V. DHLIndividuelle Ernährungstherapie bei Hypertonie. Sie berücksichtigt Ihren Alltag, Ihre Vorlieben – und Abneigungen, Ihre Zeit für Essenszubereitung genauso wie Ihre Kochkenntnisse. Eine Ernährungsumstellung versorgt Sie mit wesentlichen Nahrungsbestandteilen, die günstig auf den Blutdruck wirken. Dabei findet meistens eine Gewichtsnormalisierung statt, die sich ebenso positiv auf den Blutdruck auswirkt.

Wir durchleuchten Ihre Bewegungslust und Bewegungsmöglichkeiten, ggf. sollte eine Sporttauglichkeit festgestellt werden. Aber – auch ohne eine Sportskanone zu werden – kleine Bewegungseinheiten wirken Wunder. Sprechen wir darüber!

Erhöhten Blutdruck senken mit Hypnose.

Sind Sie im Arbeitsleben sehr eingespannt? Das „Abschalten“ fällt Ihnen schwer? Stress ist ein wesentlicher Faktor für Bluthochdruck. Aber wie kann Hypnose dabei helfen? Ist das nicht die Sache wo Menschen auf einer Bühne willenlos komische Dinge tun? Da gibt es reichlich Missverständnisse. Das liegt an den falschen Eindrücken, die z.B. bei der Show-Hypnose erweckt werden. Oder, dass die Phänomene, die in einem hypnotischen Zustand, der Trance, auftreten können, vielen Menschen so merkwürdig erscheinen. Dabei kennen wir den Zustand von sog. Trance, als eines dieser Phänomene auch aus dem Alltag. Sie werden nur bei einer Hypnose gezielt verstärkt und genutzt. Hypnose ist eines der ältesten und zugleich wieder modernsten Therapieverfahren für verschiedene Störungen oder Erkrankungen.

Was können Sie erwarten? Ausgebildet in medizinischer Hypnose und gleichzeitig als Hypertonieassistentin der Deutschen Hochdruckliga können Sie ein effektives Stresscoaching mit Hilfe von Gesprächen, Hypnose und Erlernen von Selbsthypnose buchen. Wir messen Ihren Blutdruck dabei vor und nach einer Intervention sowie begleitend während des Coachings. Viele Patienten stellen mit Erstaunen fest, dass die Wirkung sofort eintritt. Um diese positive Wirkung aufrecht erhalten zu können, braucht es Wiederholung. Hierzu werden Sie angeleitet, erhalten ggf. auf Wunsch eine auf Sie zugeschnittene besprochene mp3 Datei oder eine CD.

Für Fragen und weitere Informationen kontaktieren Sie mich gern.